| Kurzinfo | |
| Erkrankung / Ursache | „Maikrankheit“ (Wassermangel, nicht infektiös) |
| Nachweis | Mit bloßem Auge zu erkennen |
| Symptomatik | Verstopfung |
| Behandlung | Rechtzeitige Gabe von Zuckerwasser im Frühjahr, meist Selbstheilung |
Im Frühjahr benötigen die Bienenvölker sehr viel Pollen, um die umfangreichen Brutmengen aufzuziehen. Bei akutem Wassermangel dickt der Pollen durch Bindung der Darmflüssigkeit in Darm und Rektum ein, wodurch sich das Abdomen aufbläht. Dies hat zur Folge das stark befallende Bienen flugunfähig werden und vor dem Flugloch herumkrabbeln bis sie schließlich eingehen. Betroffen von dieser Krankheit sind im Volk ausschließlich die brutpflegenden Bienen.
Da diese Krankheit nicht ansteckend ist können hier nur pflegerische Maßnahmen zur Therapie eingesetzt werden. Der Wassermangel kann am schnellsten durch Verfüttern von dünnflüssigem Zuckerwasser ausgeglichen werden. Dieses wird im akuten Fall direkt auf die Bienen in den Wabengassen gesprüht. Durch Einrichten einer Tränke zur ausreichenden Versorgung der Völker mit Wasser oder die frühzeitige Verfütterung von dünnflüssigem Zuckerwasser kann ein Ausbruch der Maikrankheit im Allgemeinen verhindert werden.